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                    <title><![CDATA[Lufthansa Technik Newsroom]]></title>
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                    <pubDate>Thu, 25 Jun 2026 11:18:53 +0200</pubDate>
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                        <title><![CDATA[Lufthansa Technik Newsroom]]></title>
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                        <title>EASA-Privileg sorgt für mehr Effizienz und geringere Kosten</title>
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Dazu gehören die Wartung, Reparatur, Überholung und Modifikation sowohl von ganzen Flugzeugen als auch von ihren Triebwerken, Komponenten und Fahrwerken, sowie die Herstellung von innovativen Kabinenprodukten und eine digitale Flottenbetreuung.</span></p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<ul style="list-style-type:square;"><li data-list-item-id="e29b65c4bc316af8c5df0474ac5cdc5c9"><h5><span>„Certain STC Privilege“ für Kabinenumbauten von der EASA</span></h5></li><li data-list-item-id="eb3a60e048474ac9fbe724ae777b96bbe"><h5><span>Lufthansa Technik kann nun „major changes“ innerhalb klar definierter Kriterien eigenständig genehmigen</span></h5></li></ul><p><span><strong>Die Europäische Agentur für Flugsicherheit, EASA, autorisiert Lufthansa Technik, so genannte „major changes“ an Flugzeugen, ihren Triebwerken und Komponenten innerhalb eines klar definierten Rahmens eigenständig zu genehmigen. Die Verleihung des „Certain STC (Supplemental Type Certificate) Privilege“ unterstreicht das Vertrauen der EASA in das zuverlässig hohe Qualitätsniveau, das die Ingenieur:innen von Lufthansa Technik erzielen, um mehr als 5.100 Flugzeuge weltweit in der Luft zu halten.</strong></span></p><p><span>Mit dem Erhalt des „Certain STC Privilege“ hat der Entwicklungsbetrieb von Lufthansa Technik einen wichtigen Meilenstein erreicht. Das Privileg gilt für wiederkehrende Konstruktionslösungen, für die die Design Organisation bereits häufig STCs erhalten und nachgewiesen hat, dass sie die Ähnlichkeit der Konstruktion und die Wiederholbarkeit der Zertifizierung innerhalb eines vereinbarten und kontinuierlich überwachten Rahmens beherrscht.</span></p><p><span>Der Geltungsbereich dieses Privilegs erstreckt sich auf Kabinenumbauten für die A320ceo-Familie. Es ermöglicht Lufthansa Technik, wiederkehrende Änderungen am Kabinenlayout – wie neue Sitzkonfigurationen, Verlegung von Bordküchen oder Waschräumen und Neupositionierung von Klassenteilern – ohne individuelle EASA-Genehmigung zu genehmigen. Dies verkürzt die Genehmigungsfristen erheblich, reduziert die Anzahl der Beteiligten, minimiert Stillstandszeiten und senkt das Projektrisiko.</span></p><p><span>„Nach einer langen Phase vertrauensvoller Zusammenarbeit mit Lufthansa Technik gewähren wir mit großer Gewissheit das ‚Certain STC Privilege‘. Nun haben wir eine weitere Design Organisation an Bord, die Erfahrungen bei der Genehmigung größerer Änderungen sammelt“, sagt Alain Leroy, Acting Certification Director der EASA.</span></p><p><span>„Das ‚Certain STC Privilege' ist ein wichtiger Meilenstein für unseren Entwicklungsbetrieb und für Lufthansa Technik. Es ermöglicht uns, den Genehmigungsprozess erheblich zu beschleunigen, wertvolle Zeit zu sparen und unnötige Kosten zu vermeiden. Unsere Design-Ingenieur:innen haben bereits eine Reihe wiederkehrender ‚major changes‘ im Sinn, für die wir ein Certain STC erlangen können, um unsere Prozesse und Dienstleistungen weiter zu optimieren“, sagt Harald Gloy, COO von Lufthansa Technik.</span></p><p><span>„Das Privileg ermöglicht es uns, klar zwischen Routineprojekten, die wir eigenständig durchführen können, und solchen, die eine enge Einbindung der EASA erfordern, zu unterscheiden“, ergänzt Dr. Uwe Schüler, Leiter des Entwicklungsbetriebs von Lufthansa Technik. „Wir erwarten Einsparungen bei den Zertifizierungskosten von bis zu 20 Prozent.“</span></p><p><span><strong>Entwicklungsbetrieb blickt auf mehr als 50 Jahre Pionierarbeit zurück</strong></span></p><p><span>Der Entwicklungsbetrieb bildet das Rückgrat von Lufthansa Technik. Jede Änderung an einem Flugzeug oder Triebwerk erfordert ein sorgfältiges Design sowie Zertifizierung nach strengen Luftfahrtvorschriften. Die 1973 vom deutschen Luftfahrt-Bundesamt zertifizierte und seit 2004 unter EASA-Aufsicht operierende Design Organisation von Lufthansa Technik trägt diese Verantwortung seit über fünf Jahrzehnten. Diese Part-21J-Befähigung war der Katalysator für unzählige Innovationen und verwandelt seither Kundenvisionen in zertifizierte Lösungen, die die Luftfahrt kontinuierlich vorantreibt.</span></p><p><span>Heute umfasst der Entwicklungsbetrieb fast 700 Design, Compliance Verification, and Certification Engineers an zwölf Standorten der Lufthansa Technik Group weltweit.</span></p><p><span><strong>Was ist ein STC?</strong></span><br><span>Während Flugzeug- und Triebwerkshersteller (OEMs) von der EASA eine Musterzulassung für ihre Produkte erhalten, müssen alle anderen Entwicklungsbetriebe wie Lufthansa Technik für jede größere Konstruktionsänderung an einem Flugzeug oder Triebwerk ein STC (Supplemental Type Certificate), eine Ergänzende Musterzulassung, einholen. Das „Certain STC Privilege" berechtigt Lufthansa Technik jetzt, „major changes“ eigenständig zu zertifizieren, sofern sie in den genehmigten Rahmen der Certain STCs fallen.</span></p>]]></description><category><![CDATA[press release,cabin/equipment]]></category>
            <pubDate>Wed, 20 May 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Airbus-Kooperation soll AeroSHARK auf Flügel und Leitwerke bringen</title>
                        <link>https://newsroom.lufthansa-technik.com/de/airbus-kooperation-soll-aeroshark-auf-fluegel-und-leitwerke-bringen/</link>
                        <guid>https://newsroom.lufthansa-technik.com/de/airbus-kooperation-soll-aeroshark-auf-fluegel-und-leitwerke-bringen/</guid><pp:caseid>759051</pp:caseid><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span><strong>Über Lufthansa Technik:</strong></span><br><span>Der Lufthansa Technik Konzern ist einer der weltweit führenden Anbieter flugzeugtechnischer Dienstleistungen. Mehr als 23.000 Beschäftigte sind für den international zertifizierten Instandhaltungs-, Herstellungs- und Entwicklungsbetrieb an dutzenden Standorten rund um den Globus tätig. Das Angebot von Lufthansa Technik umfasst das gesamte Service-Spektrum für Verkehrs-, VIP- und Special-Mission-Flugzeuge. Dazu gehören die Wartung, Reparatur, Überholung und Modifikation sowohl von ganzen Flugzeugen als auch von ihren Triebwerken, Komponenten und Fahrwerken, sowie die Herstellung von innovativen Kabinenprodukten und eine digitale Flottenbetreuung.</span></p>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<ul><li data-list-item-id="eccce4f12c4cdeb848d29367360b10600"><h5><span>Geplante Erweiterung des laufenden AeroSHARK Supplemental Type Certificates für die A330ceo</span></h5></li><li data-list-item-id="eda3287d41d148eb9c01a9c7595bfc347"><h5><span>Voraussichtlich höhere Kraftstoffeinsparungen durch eine vergrößerte Oberflächenabdeckung</span></h5></li></ul><p><span><strong>Lufthansa Technik und Airbus haben eine technische Zusammenarbeit vereinbart, um die Applikation der AeroSHARK‑Riblet‑Technologie auf Tragflächen und Leitwerken des Airbus A330ceo zu entwickeln und zu zertifizieren. Ziel der Kooperation ist die weltweit erste kommerzielle Zulassung dieser Riblet‑Technologie für die Tragflächen und das Leitwerk dieses Flugzeugtyps – ein bedeutender Meilenstein für den Einsatz widerstandsreduzierender Technologien in der kommerziellen Luftfahrt.</strong></span></p><p><span>Anknüpfend an den laufenden Zertifizierungsprozess von AeroSHARK für den Rumpf und die Triebwerksgondeln der A330ceo erweitert Lufthansa Technik die Technologie nun mit Unterstützung von Airbus auf die Tragflächen sowie die horizontalen und vertikalen Leitwerke. Im Fokus des Projekts stehen die technische Machbarkeit sowie die Zertifizierung des AeroSHARK‑Einsatzes an den genannten Flächen. Nach erfolgreicher Validierung und Zulassung durch die Agentur der Europäischen Union für Flugsicherheit (EASA) ist eine Kommerzialisierung der Lösung vorgesehen. Lufthansa Technik wird die ergänzende Musterzulassung (Supplemental Type Certificate, kurz: STC) halten und die Zertifizierungsaktivitäten leiten. Die Verantwortung für das übergeordnete Zertifizierungskonzept und dessen Umsetzung liegt beim Engineering von Lufthansa Technik, unterstützt durch das Engineering von Airbus, insbesondere durch die Bereitstellung wesentlicher Flugzeugtypendaten sowie sicherheitsrelevanter Bewertungen.</span></p><p><span>Aus technischer Sicht wird das Zertifizierungsprogramm die Auswirkungen der Riblet‑Applikation umfassend bewerten – einschließlich Flugverhalten, Blitzschlagschutz, struktureller Belastungen, Wartungsaspekten sowie aller relevanten Flugzeugsysteme wie Flugsteuerung, Autopilot und Navigationssysteme.</span></p><p><span>Die Anwendung an Flügeln und Höhenleitwerk soll die AeroSHARK‑Beschichtung am Rumpf und an den Triebwerksgondeln ergänzen, die von Lufthansa Technik und BASF Coatings separat entwickelt wird. Bei Anwendung auf allen relevanten aerodynamischen Oberflächen werden für eine vollständig modifizierte A330ceo auf typischen Langstreckenflügen Kraftstoffeinsparungen von über zwei Prozent erwartet – was den Fluggesellschaften eine spürbare Reduzierung der Betriebskosten und der CO₂‑Emissionen ermöglicht.</span></p><p><span>Die Beteiligung von Airbus unterstreicht das Engagement des Herstellers, innovative Dekarbonisierungslösungen für seine im Einsatz befindliche Flotte zu unterstützen und neue Technologien durch enge technische Zusammenarbeit zu ermöglichen. Durch die Ausweitung von AeroSHARK auf zusätzliche aerodynamische Flächen verfolgt Lufthansa Technik das Ziel, das volle Potenzial der Riblet‑Technologie auszuschöpfen und zu effizienteren Langstreckenoperationen eines der weltweit meistgenutzten Großraumflugzeuge beizutragen.</span></p><p><span>„Mit der Unterstützung von Airbus entwickeln wir eine Produktlösung, die einen Beitrag zu den Dekarbonisierungszielen der Luftfahrtindustrie leisten kann“, sagte Henning Linnekogel, Senior Director OEM Partner Management bei Lufthansa Technik. „Die Kombination unserer Expertise in Modifikation und Zertifizierung mit dem fundierten Flugzeug-Know-how von Airbus ermöglicht es uns, den Weg für eine völlig neue Anwendung der Riblet‑Technologie auf der A330ceo zu ebnen.“</span></p><p><span>„AeroSHARK hat bereits eindrucksvoll gezeigt, welches Potenzial biomimetische Oberflächentechnologien zur Reduzierung von Kraftstoffverbrauch und CO₂‑Emissionen in der kommerziellen Luftfahrt bieten“, erklärte Andrew Muirhead, Vice President OEM und Special Engineering Services bei Lufthansa Technik. „Da es unser Ziel ist, möglichst viele Airlines bei der Erreichung ihrer Nachhaltigkeitsziele zu unterstützen, entwickeln wir AeroSHARK kontinuierlich weiter – durch die Zertifizierung für zusätzliche Flugzeugmuster wie die A330ceo sowie durch die Ausweitung der Anwendung auf noch größere und aerodynamisch besonders wirksame Flächen.“</span></p><p><span>Der funktionale Film imitiert die besonderen Eigenschaften von Haifischhaut und reduziert dank seiner Riblet‑Struktur den aerodynamischen Widerstand. Das Prinzip der Widerstandsreduktion durch Riblets ist seit Jahrzehnten wissenschaftlich anerkannt. Lufthansa Technik und BASF Coatings haben dieses Prinzip erfolgreich für die anspruchsvollen Bedingungen des täglichen Flugbetriebs nutzbar gemacht, wodurch AeroSHARK derzeit die einzige zertifizierte Lösung für die kommerzielle Luftfahrt darstellt. Bislang wurden großflächige AeroSHARK‑Modifikationen an 30 Boeing 777 verschiedener Airlines sowie an einer Boeing 747 der Lufthansa, die als Testplattform diente, umgesetzt. Die Zahl nimmt kontinuierlich zu und belegt die Effizienz der Riblet‑Folie im täglichen Einsatz. Stand April 2026 haben mit AeroSHARK ausgerüstete Flugzeuge bereits mehr als 350.000 Flugstunden absolviert, dabei über 20.600 Tonnen Kerosin eingespart und die CO₂‑Emissionen um mehr als 65.000 Tonnen reduziert.</span></p>]]></description><category><![CDATA[press release,cabin/equipment]]></category>
            <pubDate>Tue, 19 May 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
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